BAUNATALER KLEINKUNSTABEND


Baunatal.

ENTERTAINING START

Enchanting, playful, entertaining and all in all promising was the first Baunatal cabaret evening on Tuesday as a prelude to a whole series of cabaret events for which the Baunatal town hall will be available in the future.

The Amsterdam mask theatre “The Mask” started the evening with the eerily beautiful play “Mme Leopoldine’s Memoires”. For whom did Leopoldine, that antiquated, elderly lady with the distinguished expression on her face above her lace collar, prepare the lavish coffee table filled with cakes?

For whom did she slip the garter decorated with a fabric flower over her upper thigh? Obviously not for Oskar, the boy in a sailor’s collar, who was presenting her a bouquet of flowers and whose lascivious expression was directed solely at the cakes.

Leopoldine’s rapid change of mood between melancholy and manic cheerfulness, her fetishistic love for a puppet-man, and later her mysterious consensus with her sister Emilia, made Leopoldine a bizarre nightmare creature.

The great achievement of the two artists Iva and Petar Mandic consisted primarily in breathing life into the rigid facial expression of the swell-head masks through dance and gestures alone.

BAUNATALER KLEINKUNSTABEND


Baunatal.

UNTERHALTSAMER ANFANG

Bezaubernd, verspielt, unterhaltsam und alles im allem vielversprechend war am Dienstag der l. Baunataler Kleinkunstabend als Auftakt für eine ganze Reihe von Veranstaltungen aus dem Kleinkunstbereich für die künftig die Baunataler Stadthalle zur Verfügung stehen soll.

Den Beginn machte das Amsterdamer Maskentheater „The Mask” mit dem schaurig-schönen Stück „Mme Leopoldines Memoires”. Für wen bereitete Leopoldine, jene antiquierte, ältliche Dame mit dem distinguierten Gesichtsausdruck über dem Spitzenkragen wohl die üppig mit Torten bestückte Kaffeetafel?

Für wen streifte sie sich das mit einer Stoffblume verzierte Strumpfband über den Ober-schenkel? Offenbar nicht für den artig im Matrosenkragen einen Strauß Blumen überreichenden Knaben Oskar, dessen lüsterner Gesichtsausdruck einzig und allein den Torten galt.

Der rasche Gemütswechsel von Leopoldine zwischen Melancholie und manischer Heiterkeit, ihre fetischistische Liebe zu einem Puppenmann, sowie später das geheimnisvolle Einvernehmen mit ihrer Schwester Emilia, ließen Leopoldine zu einem skurrilen Alptraumwesen werden.

Die großartige Leistung der beiden Künstler Iva und Petar Mandic bestand in erster Linie darim, dem starren Gesichtsausdruck der Schwellkopfmasken allein durch Tanz und Gestik Leben einzuhauchen.